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Weiterbildung

Weiterbildung zum Notfallsanitäter (m/w) für Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten

Diese Seite richtet sich mit ihren Informationen an alle bereits im Rettungsdienst aktiven Rettungsassistenten (m/w), die sich zum Notfallsanitäter weiterbilden wollen und je nach Berufserfahrung verschiedene Bedingungen zu erfüllen haben, um zu einer Ergänzungsprüfung zugelassen werden zu können.



1. Ergänzungsprüfung für Rettungsassistenten mit mehr als 5 Jahren Berufserfahrung

Ausgebildete Rettungsassistenten können nach Inkrafttreten des Notfallsanitätergesetzes (NotSanG) eine Weiterbildung zum Notfallsanitäter machen. Rettungsassistenten, die bereits mehr als fünf Jahre im Beruf stehen, benötigen dazu lediglich eine erfolgreiche Teilnahme an der Ergänzungsprüfung, um als Notfallsanitäter aktiv werden zu können.
Diese Ergänzungsprüfung kann ohne die Teilnahme an vorbereitenden Seminaren oder Kursangeboten absolviert werden. Wir bieten zur besseren Orientierung für die reine Ergänzungsprüfung einen 80 Unterrichtsstunden umfassenden Vorbereitungslehrgang auf freiwilliger Basis an, der kurz vor einer Ergänzungsprüfung in unseren Seminarräumen stattfindet und einen optimalen Prüfungsablauf sicherstellen soll.

Wichtig zu beachten in Bezug auf die Teilnahme an der Ergänzungsprüfung sind die Bestimmung aus dem NotSanG, wonach diese Prüfung lediglich vor der zuständigen Behörde, ein im Verwaltungsrecht gebräuchlicher Begriff, der die Behörde am Ort der Ausübung der beruflichen Tätigkeit des Prüflings, in Ausnahmefällen der zuständigen Behörde am Wohnort des Prüflings beschreibt, wo die Ergänzungsprüfung ausschließlich abgelegt werden kann.

Es ist demnach nicht möglich sich wie bisher im Rahmen der Rettungssanitäter- und Rettungsassistentenausbildung üblich, bundesweit an einer Einrichtung seiner Wahl anzumelden, sondern es ist nur zulässig, sich in erster Linie bei der am Arbeitsort des Prüflings zuständigen Behörde für eine reine Ergänzungsprüfung über eine Berufsfachschule oder direkt über die Behörde anzumelden, um dann einer beauftragten Schule zugewiesen zu werden.


Bitte beachten Sie hierzu auch den Menüpunkt Prüfung unserer Homepage im Fachbereich Notfallsanitäter. Die Termine und Abläufe der Ergänzungsprüfung inklusive dem Lehrplan für die Vorbereitungswoche erhalten Sie hier.

2. Ergänzungslehrgang 480 Stunden

Bei weniger als fünf, aber mehr als drei Berufsjahren muss ein mindestens dreimonatiger Ergänzungslehrgang durch Rettungsassistenten besucht werden, um die Reifeprüfung zum Notfallsanitäter mittels der Ergänzungsprüfung absolvieren zu können. Dieses 480 Stunden umfassende Seminar beinhaltet neben 320 theoretischen Unterrichtseinheiten, die in Teilen auch im E-Learning Modus von zu Hause oder von der Rettungswache aus belegt werden können, ein virtuelles Klassenzimmer und die Verpflichtung zur Ableistung von fachpraktischen Anteilen im Krankenhaus und an der Rettungswache.


Sie können die Sequenzen auch berufsbegleitend in einem individuell festgelegten Modus belegen. Die Termine und Kosten für unsere Weiterbildung zum Notfallsanitäter im Rahmen des Ergänzungslehrganges 480 Stunden als auch die Seminarablaufpläne mit den Lehrgangsinhalten erhalten Sie hier.

3. Ergänzungslehrgang 960 Stunden

Bei weniger als drei Berufsjahren in der Tätigkeit als Rettungsassistent im Rettungsdienst muss ein mindestens sechsmonatiger Ergänzungslehrgang durch den RA besucht werden, um zu einer Ergänzungsprüfung zugelassen werden zu können. Im Rahmen dieser veranschlagten 960 zu absolvierenden Stunden stehen auch wieder die theoretischen Unterrichtssequenzen mit 640 Stunden im Mittelpunkt der zu absolvierenden Weiterbildung, flankiert von den obligatorischen Anteilen im Krankenhaus und dem Praktikum an der Rettungswache.


Auch in diesem Fall sind Teile der theoretischen Unterrichtsausgestaltung in E-Learning Modulen unter Hinzuziehung des virtuellen Klassenzimmers abzuleisten und es besteht die Möglichkeit die Weiterbildung unter Berücksichtigung der beruflichen und privaten Interessen über einen längerfristigen Zeitraum zu durchlaufen. Entsprechende Musterpläne und die Termine verbunden mit einer Kostenaufstellung für das Seminar finden Sie “hier.”:/kontakt/

Am Ende der Seminare, egal ob über drei oder über sechs Monate findet in jedem Fall eine Ergänzungsprüfung als vom Gesetzgeber vorgesehener Abschluss der Weiterbildung statt. Diese Ergänzungsprüfung in Kombination mit einem Ergänzungslehrgang muss dann aber nicht zwingend vor der zuständigen Behörde am Arbeits- oder Wohnort des sich in Weiterbildung befindlichen Rettungsassistenten befinden, sondern in diesem Verfahren hat der Kandidat die Möglichkeit, sich eine zugelassene Weiterbildungseinrichtung seiner Wahl auszusuchen, wo der theoretische Unterricht zu absolvieren ist während die fachpraktischen Anteile im Krankenhaus und an der Rettungswache heimatnah belegt werden.

Alternativ zur vorstehend benannten Möglichkeit des Besuches von Ergänzungslehrgängen mit der Ergänzungsprüfung haben alle Rettungsassistenten die Möglichkeit die Vollprüfung zum Notfallsanitäter vor einem staatlich bestellten Prüfungsausschuss abzulegen, daher die reguläre umfassende Vollprüfung, wie sie zum Ende der dreijährigen Ausbildung vorgesehen ist.
Für den Fall der Vollprüfung entfallen die Bestimmungen für die Belegung von Seminaren für Rettungsassistenten mit unterschiedlicher Berufszugehörigkeit nach Erlangung der Anerkennung zum Stichtag des Inkrafttretens des Notfallsanitätergesetzes zum 01.01.2014. Für den Fall der Vollprüfung – daher der allumfassenden staatlichen Prüfung zum Notfallsanitäter – greifen jedoch die oben benannten Regelungen in Bezug auf die zuständige Behörde, so dass ein entsprechender Prüfungstourismus in Deutschland verbunden mit einer freien Wahl der Bildungseirichtung ausgeschlossen ist.

Auch in diesem Fall gilt für die Belegung der staatlichen Prüfung zum Notfallsanitäter, dass diese vor dem zuständigen Prüfungsausschuss am Ort der Berufsausbildung des Prüflings, in Ausnahmefällen, wenn diese Regelung nicht praktisch umzusetzen ist, am Wohnort des Prüflings, zu absolvieren ist.

Die medakademie bietet alle ergänzenden Ausbildungen und Prüfungen ab 2015 an.
Entsprechende Seminarablaufpläne, Starttermine und die Checkliste mit den erforderlichen Unterlagen erhalten hier.
Vor Inkrafttreten des NotSanG begonnene Ausbildungen zum Rettungsassistenten werden in jedem Fall zu Ende geführt. Als Staatlich anerkannte/r Rettungsassistent/ in kann man bundesweit als Rettungsassistent/in arbeiten, auch wenn man gar nicht vorhaben sollte eine Weiterbildung zum Notfallsanitäter zu absolvieren.

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